Infos zum Loden

Loden (Walkstoff) wird zunächst gewebt und erst anschließend gewalkt und gekämmt (Strichloden). Loden spielt insbesondere in bayrischen und österreichischen Trachten eine wichtige Rolle.

Das Wort Loden ist im 10. Jhdt. als lodo (gewalktes Wollgewebe) belegt, kann aber auch vom mittelhochdeutschen lodi (Mantel) oder altnordischen lodi (zottiger Mantel) stammen.

Ungekämmte Loden nennt man Tuch. Wegen der filzigen Oberfläche nennen Laien Tuch heute fälschlicherweise oft Filzstoff - das Wesen des Stoffes ist aber, dass er verwebt sein muss, während Filz nie gewebt sein kann.


Eigenschaften von Loden
• temperaturbeständig
• nicht brennbar (materialabhängig)
• schallhemmend
• kältehemmend
• wärmend
• verbessert das Raumklima
• feuchtigkeitsabweisend


Ein echter Lodenmantel besteht aus gewalkter und gekämmter Wollfaser und lässt den Regen gut genug abperlen, um ein paar Stunden bei schlechtem Wetter trocken zu bleiben.

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